Dienstag, 15. April 2008

Letzte Meldung aus Kasese

So liebe Freunde von Nah und Fern,
der Tag der Rueckreise morgen steht bevor, und nun koennen wir nach fast 2 Wochen Internetabstinenz nochmals ein wenig posten. In der Zwischenzeit lief eigentlich terminlich und auch sonst alles nach Plan, d.h. wir sind von der Schule aus gut an den Lake Bunyoni gekommen, wo wir in malerischer Landschaft auf Bushara Island im Zelt genaechtigt haben und sogar baden konnten endlich(!), weil der See Bilharziose-gefahrlos ist. Nach einem weiteren eintaegigen Zwischenstopp (man beachte die neueste deutsche Rechtschreibung...) in Kisoro und einer recht anstrengenden Wanderung auf den Vulkan Mt. Sabinyo im Mughinga-National-Park (der 3 Spitzen hat und auf der hoechsten in einem Punkt die Laender Uganda, Ruanda und Kongo vereint) fuhren wir mit den inzwischen vertrauten oefentlichen Verkehrsmitteln in das noerdlicher, ebenfalls an der Kongo-Grenze gelegene Kasese. Hier trafen wir uns wieder mit Sylvester, der hier wohnt und uns in der vergangenen Woche bei sich beherbergt und erstklassig versorgt hat. Hier ist auch das Projekt "Give a Goat" angesiedelt, in dessen Dienst wir einige Termine abarbeiteten.
Hier ist auch der Queen Elisabeth National Park, der wunderhuebsch im hiesigen Rift Valley liegt, angesiedelt, wo wir eine Nacht in Gesellschaft von Warzenschweinen, Hyaenen, Hippos und anderem loewenaehnlichen Getier im Zelt verbrachten. Bei unserer Safari und Bootsfahrt am folgenden Tag begegneten wir auch Elefantenherden, Bueffeln und Krokodilen unter anderem, war spannend und hat sich wie eigentlich alles hier natuerlich vollends gelohnt, ebenso wie unsere Stippvisite in den Kongo, die nur durch eine kleine nicht ganz so offizielle Zahlung an die oertlichen Beamten ermoeglicht wurde.
Das sollte reichen, nochmals viele Gruesse an alle und bis hoffentlich bald wieder auf deutschem Boden!
Christian, Steffen, David

P.S.: Das Wetter hier ist wie immer phaenomenal, wir koennen bestaetigen, dass die deutschen kuenstlichen Regenwaelder bei ihrer Atmosphaere tatsaechlich nicht uebertreiben, hier ist tatsaechlich so ein Klima!

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