So liebe Freunde von Nah und Fern,
der Tag der Rueckreise morgen steht bevor, und nun koennen wir nach fast 2 Wochen Internetabstinenz nochmals ein wenig posten. In der Zwischenzeit lief eigentlich terminlich und auch sonst alles nach Plan, d.h. wir sind von der Schule aus gut an den Lake Bunyoni gekommen, wo wir in malerischer Landschaft auf Bushara Island im Zelt genaechtigt haben und sogar baden konnten endlich(!), weil der See Bilharziose-gefahrlos ist. Nach einem weiteren eintaegigen Zwischenstopp (man beachte die neueste deutsche Rechtschreibung...) in Kisoro und einer recht anstrengenden Wanderung auf den Vulkan Mt. Sabinyo im Mughinga-National-Park (der 3 Spitzen hat und auf der hoechsten in einem Punkt die Laender Uganda, Ruanda und Kongo vereint) fuhren wir mit den inzwischen vertrauten oefentlichen Verkehrsmitteln in das noerdlicher, ebenfalls an der Kongo-Grenze gelegene Kasese. Hier trafen wir uns wieder mit Sylvester, der hier wohnt und uns in der vergangenen Woche bei sich beherbergt und erstklassig versorgt hat. Hier ist auch das Projekt "Give a Goat" angesiedelt, in dessen Dienst wir einige Termine abarbeiteten.
Hier ist auch der Queen Elisabeth National Park, der wunderhuebsch im hiesigen Rift Valley liegt, angesiedelt, wo wir eine Nacht in Gesellschaft von Warzenschweinen, Hyaenen, Hippos und anderem loewenaehnlichen Getier im Zelt verbrachten. Bei unserer Safari und Bootsfahrt am folgenden Tag begegneten wir auch Elefantenherden, Bueffeln und Krokodilen unter anderem, war spannend und hat sich wie eigentlich alles hier natuerlich vollends gelohnt, ebenso wie unsere Stippvisite in den Kongo, die nur durch eine kleine nicht ganz so offizielle Zahlung an die oertlichen Beamten ermoeglicht wurde.
Das sollte reichen, nochmals viele Gruesse an alle und bis hoffentlich bald wieder auf deutschem Boden!
Christian, Steffen, David
P.S.: Das Wetter hier ist wie immer phaenomenal, wir koennen bestaetigen, dass die deutschen kuenstlichen Regenwaelder bei ihrer Atmosphaere tatsaechlich nicht uebertreiben, hier ist tatsaechlich so ein Klima!
Dienstag, 15. April 2008
Freitag, 4. April 2008
Also ich schreibe jetze einfach noch mal, weil der Scheiss-PC einen Schaden zu haben scheint. Die Leute hier haben halt deutsche Netzteil bei britischen Steckdosen geschenkt bekommen... Die Dinger sind zB keinen Meter geerdet (was man dann beizeiten auch spueren kann...). Bier ist auch aus.
Dafuer hat der Gecko auf der Wand gegenueber schon eine Fliege verspeist und wie versuchen, das Foto vom Fussballspiel anzuhaengen. Das war total geil, wir haben mit den Kiddies hier gespielt, vorher hatte es fast 14Stunden lang geregnet und an manchen Stellen stand das Wasser knoecheltief. Da kennt man hier trotzdem nichts und es hat einfach abartig viel Spass gemacht, mit den ganzen Leuten den Ball durch die Gegend zu kicken. Nach diesem grossen Regen ist uebrigens der Strom fuer ganze zweieinhalb Tage ausgefallen, weil Masten umgefallen waren (die Stromgesellschaft ist staatlich, da laesst man sich dann Zeit). Das war aber die entspannteste Zeit ueberhaupt, wir bekamen von den Schuelern die naehere Umgebung gezeigt, konnten unter Mangobaeumen chillen und lesen und auch die ein oder andere Unterrichststunde gegeben. Vor einigen Tagen wollten wir den Kindern erklaeren, wie man Strom erzeugt, statt der erwarteten 20-30 kamen aber ueber hundert. Das erstaunliche hier ist, dass man eine Klasse dieser Groesse trotzdem recht problemlos unterrichten kann - es war meistens Todesstille und jeder hoerte gut zu und gab Ruhe. Das bei 15-jaehrigen zu erleben, wenn man mal einen deutschen Hoersaal erlebt hat, war doch schon was besonderes.
Es ist auf jeden Fall sehr harmonisch mit allen Leuten hier, weil viele viele Dinge wissen wollen und man einfach so ein bisschen dazugehoert - schade, dass wir weiterreisen.
So, jetzt probiere ich mal das mit dem Bild und wir sehen weiter nach Lake Bunyoni.
Steffen on behalf of the others.
Dafuer hat der Gecko auf der Wand gegenueber schon eine Fliege verspeist und wie versuchen, das Foto vom Fussballspiel anzuhaengen. Das war total geil, wir haben mit den Kiddies hier gespielt, vorher hatte es fast 14Stunden lang geregnet und an manchen Stellen stand das Wasser knoecheltief. Da kennt man hier trotzdem nichts und es hat einfach abartig viel Spass gemacht, mit den ganzen Leuten den Ball durch die Gegend zu kicken. Nach diesem grossen Regen ist uebrigens der Strom fuer ganze zweieinhalb Tage ausgefallen, weil Masten umgefallen waren (die Stromgesellschaft ist staatlich, da laesst man sich dann Zeit). Das war aber die entspannteste Zeit ueberhaupt, wir bekamen von den Schuelern die naehere Umgebung gezeigt, konnten unter Mangobaeumen chillen und lesen und auch die ein oder andere Unterrichststunde gegeben. Vor einigen Tagen wollten wir den Kindern erklaeren, wie man Strom erzeugt, statt der erwarteten 20-30 kamen aber ueber hundert. Das erstaunliche hier ist, dass man eine Klasse dieser Groesse trotzdem recht problemlos unterrichten kann - es war meistens Todesstille und jeder hoerte gut zu und gab Ruhe. Das bei 15-jaehrigen zu erleben, wenn man mal einen deutschen Hoersaal erlebt hat, war doch schon was besonderes.
Es ist auf jeden Fall sehr harmonisch mit allen Leuten hier, weil viele viele Dinge wissen wollen und man einfach so ein bisschen dazugehoert - schade, dass wir weiterreisen.
So, jetzt probiere ich mal das mit dem Bild und wir sehen weiter nach Lake Bunyoni.
Steffen on behalf of the others.
WinXP in Uganda
Nachdem die meisten Schueler jetzt im Bett sind und wir deshalb wieder einen Hauch von Internetzugang haben, sitzen der David und Ich gerade noch im Computerraum und vertreiben uns die Zeit, waehrend der letzte PC zum zigsten Mal versucht, Windows zu installieren. Man sollte es kaum glauben, aber die Probleme gleichen sich auf der ganzen Welt... CD Laufwerk nicht gefunden, Biosbatterie leer, 2 Tage kein Strom, Vogelnest unter der Grafikkarte und ein bluescreen der hardware malfunction sagt. Der David sagt von der Seite, dass Lidl jezt seine Ueberwachungskameras abbaut und der Steffen erklaert nem Schueler, dass er am 03.11.2013 eine totale Sonnenfinsternis in Uganda gucken kann.
Morgen frueh - also nachher brechen wir dann auf. Vielleicht kommt auch noch ein Bild vom Fussballspiel durch den Aether.
Ansonsten ist bis auf die uebliche Lariammuedigkeit alles fit und wir sind motiviert fuer die morgige Busfahrt nach Kabale.
Uebrigens gabs heute ausser Bananen und Papaya auch Jackfruit zu allen moeglichen Gelegenheiten :=9
Viele Gruesse aus Mbuye
David, Steffen und Christian
Morgen frueh - also nachher brechen wir dann auf. Vielleicht kommt auch noch ein Bild vom Fussballspiel durch den Aether.
Ansonsten ist bis auf die uebliche Lariammuedigkeit alles fit und wir sind motiviert fuer die morgige Busfahrt nach Kabale.
Uebrigens gabs heute ausser Bananen und Papaya auch Jackfruit zu allen moeglichen Gelegenheiten :=9
Viele Gruesse aus Mbuye
David, Steffen und Christian
Sonntag, 30. März 2008
Mbuye Farm School
So, liebe Freunde von nah und fern. Wir sind am 27.3. recht problemlos per Taxi nach Kyotera gelangt, von wo aus uns Sylvester Kule, ein guter Freund von Robert und hier in Uganda Hauptverwalter des Ziegenprojektes, mit seinem neuen Toyota abgeholt hat. Hier an der Schule arbeitete Robert mit Vanessa fuer sechs Monate und vermittelte uns den Kontakt. Sylvester wie auch alle anderen Lehrer und Schueler an der Schule hier sind total nett und nahmen uns herzlich auf, wir erfahren hier einen Rundumservice der uns geradezu beschaemt. In Abstimmung mit Sylverster steht jetzt auch unsere weitere Zeitplanung. Wir bleiben die naechste Woche hier an der Schule und helfen wo wir koennen, das bedeutet wir bringen die PCs im Computerraum auf Vordermann und bringen den Leuten hier ein paar Dinge bei, werden voraussichtlich ein paar Unterrichtsstunden halten duerfen zu interessanten Themen wie Planetenbewegung, Klimawandel oder Geographie, je nach Interesse, und unterhalten uns natuerlich mit den Schuelern, die sich sehr interessiert zeigen.
Am 5.4. reisen wir hier ab und wieder auf eigene Faust in die suedwestlichste Ecke des Landes, an den Lake Bunyoni, der landschaftlich sehr schoen sein muss, bevor wir Sylvester ungefaehr am 9.4. in Kasese wiedertreffen, seiner Heimat und dem Standort des Give a Goat Projektes. Der Abflugtermin gen Heimat ist ja nach wie vor am 16.4.
Den heutigen Sonntag begannen wir mit einem Gottesdienst zusammen mit den ganzen Schuelern und wanderten dann mit einer Gruppe von ca. 40 Kindern bei der hier dauernd herrschenden schwuelen Hitze auf einen benachbarten Berg, von dem aus man eine herrliche Aussicht auf die Ebene hier bis zum Lake Victoria und nach Tansania hat.
Das ist die Lage im Moment, je nach Internetzugang werden wir nach Moeglichkeit natuerlich weiterhin berichten.
Tropische Gruesse aus dem suedlichen Uganda, uebrigens von der Suedhalbkugel,
Christian, Steffen, David
Am 5.4. reisen wir hier ab und wieder auf eigene Faust in die suedwestlichste Ecke des Landes, an den Lake Bunyoni, der landschaftlich sehr schoen sein muss, bevor wir Sylvester ungefaehr am 9.4. in Kasese wiedertreffen, seiner Heimat und dem Standort des Give a Goat Projektes. Der Abflugtermin gen Heimat ist ja nach wie vor am 16.4.
Den heutigen Sonntag begannen wir mit einem Gottesdienst zusammen mit den ganzen Schuelern und wanderten dann mit einer Gruppe von ca. 40 Kindern bei der hier dauernd herrschenden schwuelen Hitze auf einen benachbarten Berg, von dem aus man eine herrliche Aussicht auf die Ebene hier bis zum Lake Victoria und nach Tansania hat.
Das ist die Lage im Moment, je nach Internetzugang werden wir nach Moeglichkeit natuerlich weiterhin berichten.
Tropische Gruesse aus dem suedlichen Uganda, uebrigens von der Suedhalbkugel,
Christian, Steffen, David
Donnerstag, 27. März 2008
masaka
Hallo aus Masaka!
Nach einer halben Stunde haben wir uns jetzt auch zum Posteingang vorgearbeitet und die Blogseite geoeffnet. Damit wird die Sache mit den Bildern immer unwahrscheinlicher - da muesst ihr wohl noch eine Weile warten und derzeit uns den Genuss ueberlassen.
Ansonsten sind wir wieder alle rundherum fit und haben die Tage auf den Ssesse Islands genossen. Dort sind wir durch den Urwald gelaufen und auf dem Kanu um die Insel geschippert. Gestern war dann wieder Reisetag und heute morgen Regenzeit. Heute Abend sollten wir dann in der Schule in Rakai ankommen (link unter "Farmschool" bei http://www.schenkeeineziege.de/)
Hi there,
just to give all the english readers a chance of knowing what were doing ill try to summarize what we've done in the last week. i have arrived in entebbe n sunday evening and we passed on to ssese islands in lake victoria. this beautiful group of islands is covered with rainforest and crowded by monkeys and all kind of birds (even fish eagles could be spotted closely). we spent two days there, were guided through the rainforest and the local village by kasim, a local of the village, who showed us a lot of stuff. later on, we did a canoe tour on the lake and enjoyed a magnificent sunset... today it was raining but has stopped now, so that we will be able to continue our journey to a school (when it rains, there is not a lot happening on the streets and it is difficult to catch one of the shared taxis commonly used for public transportation in this country). the school's development homepage can be reached via the link pasted in the german text.
all the best, keep up,
david, christian, steffen
Nach einer halben Stunde haben wir uns jetzt auch zum Posteingang vorgearbeitet und die Blogseite geoeffnet. Damit wird die Sache mit den Bildern immer unwahrscheinlicher - da muesst ihr wohl noch eine Weile warten und derzeit uns den Genuss ueberlassen.
Ansonsten sind wir wieder alle rundherum fit und haben die Tage auf den Ssesse Islands genossen. Dort sind wir durch den Urwald gelaufen und auf dem Kanu um die Insel geschippert. Gestern war dann wieder Reisetag und heute morgen Regenzeit. Heute Abend sollten wir dann in der Schule in Rakai ankommen (link unter "Farmschool" bei http://www.schenkeeineziege.de/)
Hi there,
just to give all the english readers a chance of knowing what were doing ill try to summarize what we've done in the last week. i have arrived in entebbe n sunday evening and we passed on to ssese islands in lake victoria. this beautiful group of islands is covered with rainforest and crowded by monkeys and all kind of birds (even fish eagles could be spotted closely). we spent two days there, were guided through the rainforest and the local village by kasim, a local of the village, who showed us a lot of stuff. later on, we did a canoe tour on the lake and enjoyed a magnificent sunset... today it was raining but has stopped now, so that we will be able to continue our journey to a school (when it rains, there is not a lot happening on the streets and it is difficult to catch one of the shared taxis commonly used for public transportation in this country). the school's development homepage can be reached via the link pasted in the german text.
all the best, keep up,
david, christian, steffen
Sonntag, 23. März 2008
zurueck in Entebbe
So, diesmal bin ich (David) mal dran mit Schreiben.
Wir sind seit dem letzten Post aus Jinja, wo ich am Morgen unerer Abreise noch einen 44 m Bungee-Jump in den Nil gemacht habe, wieder mit einem ueberfuellten Matatu (so einem tollen Toyota-Minibus) ins vom Verkehrschaos geplagte Kampala gefahren und dann auf die selbe Weise weiter nach Entebbe, wo wir gestern Abend geschlagene 4h15min beim Osternachtsgottesdienst zubrachten, da so ungefaehr 50 Leute mindestens getauft wurden in dessen Verlauf. Den heutigen Ostersonntag genossen wir bei stroemendem Regen (ob daher wohl die Ankuendigung der sog. "Regenzeit" fuer die naechsten Wochen kommt??) im hiesigen Botanischen Garten, um uns die Wartezeit auf Steffen zu verkuerzen, der demnaechst hier landen sollte. Da gabs unter anderem ein Stueckchen Regenwald wo angeblich Tarzan gedreht wurde und viele Baeume und Voegel. Ausserdem hat mir ein diebischer Affe die letzte vergammelte Banane aus der Hand gerissen, die noch von vorgestern in Jinja uebrig war. Bananen gibts hier in allen Varianten, auch gruene, die Matooke heissen und dann gekocht eher wie Kartoffeln schmecken oder zu Chips verarbeitet werden.
Internetzeit ist rum, deshalb bis zum naechsten Mal,
Gruss
David
Wir sind seit dem letzten Post aus Jinja, wo ich am Morgen unerer Abreise noch einen 44 m Bungee-Jump in den Nil gemacht habe, wieder mit einem ueberfuellten Matatu (so einem tollen Toyota-Minibus) ins vom Verkehrschaos geplagte Kampala gefahren und dann auf die selbe Weise weiter nach Entebbe, wo wir gestern Abend geschlagene 4h15min beim Osternachtsgottesdienst zubrachten, da so ungefaehr 50 Leute mindestens getauft wurden in dessen Verlauf. Den heutigen Ostersonntag genossen wir bei stroemendem Regen (ob daher wohl die Ankuendigung der sog. "Regenzeit" fuer die naechsten Wochen kommt??) im hiesigen Botanischen Garten, um uns die Wartezeit auf Steffen zu verkuerzen, der demnaechst hier landen sollte. Da gabs unter anderem ein Stueckchen Regenwald wo angeblich Tarzan gedreht wurde und viele Baeume und Voegel. Ausserdem hat mir ein diebischer Affe die letzte vergammelte Banane aus der Hand gerissen, die noch von vorgestern in Jinja uebrig war. Bananen gibts hier in allen Varianten, auch gruene, die Matooke heissen und dann gekocht eher wie Kartoffeln schmecken oder zu Chips verarbeitet werden.
Internetzeit ist rum, deshalb bis zum naechsten Mal,
Gruss
David
Donnerstag, 20. März 2008
Jinja
Sind gestern morgen nach 2 Tagen Kampala hierher gefahren und waren dann auf dem Nil raften. Dabei sind wir auch die Bujiagali Falls runtergefahren und einige Male ins Wasser gefallen. Abends hatten wir dann einen Sonnenbrand und beschlossen, mal das Zelt aufzubauen. Es hielt auch dem ersten Gewitter stand. Von dort aus kann man schoen auf den Nil hinunterschauen, zu dessen Quelle wir heute auf Boda Bodas gefahren sind. Werden noch bis morgen hier bleiben und dann nochmal in Kampala uebernachten, bevor wir am Sonntag den Steffen treffen.
Vorsorglich schon mal Frohe Ostern an alle!
Vorsorglich schon mal Frohe Ostern an alle!
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